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Schlagwort: Hauptbremszylinder

Trailer M416 A1 zerlegt für sandstrahlen

Trailer M416 A1 zerlegt für sandstrahlen

Da ich an meinem Gama Goat M561 Carrier nicht weitermachen kann weil mir die Bremsschläuche fehlen und ich das Teil nicht vorher umdrehen will, habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen, meinen neu erworbenen M416 A1 Anhänger von der US Army zu zerlegen. In zirka 5 Stunden habe ich jede Schraube herausgedreht und schön sortiert. Nun ist das Ganze in einer Gitterbox auf meinem Anhänger und wartet auf die Ablieferung beim Sandstrahler. Ich hoffe ich kann gleich Anfang nächster Woche alles abliefern und in 10 Tagen wieder abholen.

Diesen Anhänger musste ich sofort zerlegen, da an der ein oder anderen Stelle etwas Rost war bzw. ist. Der Zustand von dem Teil ist relativ gut. Kabelbaum, Handbremsseil, beide Stoßdämpfer, beide Blattfedern und alle Radlager sind in Ordnung. Hauptbremszylinder, beide Radbremszylinder und die Bremsleitungen sind total im Eimer – das muss alles erneuert werden.

Hier ein paar Bilder:

M416 A1 Hänger wird zusammengebaut

M416 A1 Hänger wird zusammengebaut

Leider hatte ich in den letzten Wochen relativ wenig Zeit etwas zu schreiben, aber Heute gibt es wieder ein paar Informationen.

Vor zwei Tagen hatte ich den Rahmen des Hängers mit der Deichsel usw. verschraubt. Nachdem ich fertig war merkte ich, dass sich der Rahmen durch das Verschrauben hinten links zirka 2 cm nach oben „verzogen“ hatte. Ich habe dann einfach alle Schrauben nochmal geöffnet und den Rahmen auf einen geraden Untergrund geschraubt (mit Schraubzwingen) und anschließend alles wieder festgezogen. Zum Glück habe ich einen schweren Schweißtisch, der zudem auch noch gerade ist. Somit war es kein Problem – nun passt alles.

Heute habe ich die Achse, die Rückleuchten, die Auflaufbremse und weitere Kleinteile angebaut sowie den hinteren Kabelbaum eingezogen. Auch die Wanne wurde heute grün lackiert. Die nächste Aktion ist der Einbau des Handbremsseils sowie die Verlegung neuer Bremsleitungen.

Hier ein paar Bilder von Heute:

Gehäuse für Auflaufbremse wurde sandgestrahlt

Gehäuse für Auflaufbremse wurde sandgestrahlt

Heute habe ich von einem Bekannten das Gehäuse für die Auflaufbremse zurück bekommen. Er hatte das Teil am Freitag mitgenommen um es in seiner Firma (Großindustrie) sandstrahlen zu lassen. Das Ergebnis ist extrem gut. Zuerst dachte ich, das Teil ist mit einer silbernen Farbe überzogen. Allerdings ist es tatsächlich so, dass das Metall total blank ist und sofort beschichtet bzw. grundiert werden muss.

Hier die Bilder von dem Teil:

Der TÜV war heute auch da, mein Reo musste getüvt werden. Natürlich war das kein Problem, der neue Aufkleber wurde geklebt.

M416 A1 Hängerwanne ist vom Sandstrahlen zurück

M416 A1 Hängerwanne ist vom Sandstrahlen zurück

Vor zwei Tagen hatte ich meine Hängerwanne zum Sandstrahlen gefahren, heute habe ich die Hängerwanne wieder abgeholt.

Also das mit dem Sandstrahlen ist wirklich eine feine Sache. Ich hätte wahrscheinlich Tage benötigt um den alten Lack herunter zu bekommen. Mit dem Sandstrahlen ging das sehr schnell und die Wanne ist bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr sauber.

Morgen werden sämtliche Teile des Hängers mit einer 2K-Grundierung grundiert. Die Teile werde ich dann wahrscheinlich 5 – 7 Tage hängen lassen, so dass alles schön trocken wird.

Hier einige Bilder von Heute:

M416er Deichsel wird geschweißt und Hängerwanne wird entlackt

M416er Deichsel wird geschweißt und Hängerwanne wird entlackt

Heute habe ich die beiden U-Profile der Deichsel wieder verschweißt und die Schweißnähte abgeschliffen sowie grundiert. Wie man auf einem Bild sehen kann, muss ich innen nachgrundieren, da durch die Wärme die Grundierung abging. Aber ich denke das ist kein Problem, das werde ich mit einer Lanze machen ähnlich wie beim Hohlraumversiegeln.

Anschließend war dann erst mal mein Reo dran, da ich im August TÜV machen muss und die Hupe nicht funktioniert hat. Scheinbar ist irgendwo einen Kabelbruch, da ich beim direkten ansteuern mit einem anderen Kabel die Hupe betätigen kann. Also: neues Kabel rein – nun ist wieder alles okay und ich hoffe, dass es beim tüven kein Problem mit anderen Dingen gibt (ist ja immer so eine Sache mit dem TÜV).

Dann machte ich mich über die Wanne meines M416ers. Ich habe diverse Bohrungen (ehemals für Nummerschild usw.) zugeschweißt und verschliffen. Anschließend habe ich mal versucht, wie es mit der „Wärmebehandlung“  funktioniert. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass sich die Wanne durch die Hitze werfen könnte, also ein Frosch rein geht. Wahrscheinlich lasse ich daher die Wanne sandstrahlen …

Bilder von Heute:

Nun ist die Deichsel und die Auflaufbremse für meinen M416er dran

Nun ist die Deichsel und die Auflaufbremse für meinen M416er dran

Nachdem ich nicht genau wusste wie ich die Deichsel bearbeiten soll, habe ich die Deichsel einfach zerlegt bzw. die beiden in sich „gesteckten“ und verschweißten U-Profile von einander getrennt. Das geht eigentlich ganz einfach. Flex mit einer dünnen Trennscheibe nehmen und einfach die Schweißnähte „aufflexen“. Somit habe ich nun pro Deichselseite 2 U-Profile und konnte diese nun ohne Probleme reinigen. Ich musste allerdings feststellen, dass der nicht zugängliche Bereich ohne Rost war (ich meine die Innenseite des U-Profils, die ich im zusammengebauten Zustand ohne Zerlegen nicht reinigen konnte).

Das Gehäuse für den Hauptbremszylinder und die komplette Ring- bzw. Zugöse werde ich sandstrahlen, da es hier einige Ecken gibt die ich mit der Bürste nicht säubern kann (speziell das Innere des Gehäuses). Das werde ich alles Morgen machen, so dass ich gleich im Anschluß die erste Grundierung auftragen kann.

Die heutigen Bilder: