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Schlagwort: Reforger

M151 US Army Jeep neu lackiert

M151 US Army Jeep neu lackiert

Nun war es endlich soweit. In den letzten Monaten habe ich den Jeep eines Bekannten in der Halle der ein neues Aussehen bekommen hat. Neben verschiedenen Ausbesserungsarbeiten haben wir natürlich den Lack neu aufgetragen, wie immer in 4-Fleck-Tarnung der US Army aus den 80igern. Die MERDC-Tarnung gefällt mir persönlich am besten, so kenne ich die Fahrzeuge aus meiner Jugend.

Die Farben haben wir bei Michael Danzinger geordert, einfach mal unter www.reforger.de schauen.

Hier ein paar Bilder des Fahrzeugs:

Reforger Bilder

Reforger Bilder

Hier wieder einmal ein paar Bilder von Manövern der US Army. Die Aufnahmen sind wahrscheinlich zwischen den Jahren 1971 bis 1973 in der südlichen Gegend von Würzburg entstanden. (Landshut, Crailsheim, Bad Mergentheim usw.).

Schön zu erkennen sind die M109 in Gefechtsstellung, die Sheridan M551 beim Vorrücken im Gelände, der Gama Goat M561 mit Seilweinde und mit der MASSTER-Tarnung (im Hintergrund ein Mutt A1 und A2 sowie wahrscheinlich ein M60 Panzer), ein Gama Goat M561 in Olive Drab und ein Ford Mutt M151 A1 mit interessanten Blinkern.

Übrigens, zur oben beschriebenen MASSTER-Tarnung:
MASSTER steht für Modern Army Sensor Systems Test Evaluation and Review.

© Copyright für Bilder: Hans Stenzel

Die US Army in Dippach (Eltmann)

Die US Army in Dippach (Eltmann)

Hier wieder ein mal ein paar Bilder vom großen Reforger-Manöver (Reforger 2) aus dem Jahr 1970. Auf den Bildern kann man sehr gut den M151  A1 (Ford Mutt), die M113 und die M60 sehen. Zum ersten Mal kam auch die Cobra zum Einsatz (in Vietnam zu diesem Zeitpunkt schon im Einsatz). Durch die Phamtom 2 der Canadian Airforce wurde ein Angriff mit Bombenabwurf simuliert.

© Copyright für Bilder: Hans Stenzel

Bilder vom Reforger II Manöver vom 13. – 23.10.1970

Bilder vom Reforger II Manöver vom 13. – 23.10.1970

Hier habe ich tolle Bilder von einem Profi erhalten, der bereits in den 60igern angefangen hat diverse Manöver der US-Army zu fotografieren. Das Beste an den Bildern ist, dass alle klar und deutlich sind.

Die Bilder wurden zwischen dem 13. und 23. Oktober 1970 gemacht, damals war das große Reforgermanöver. Genauer gesagt müssten die Aufnahmen vom 16. oder dem 19. Oktober 1970 stammen. Am 16. Oktober war die Generalprobe, also das Übungsmanöver. Am 19. Oktober war das große Manöver mit Attacken aus der Luft usw.

© Copyright für Bilder: Hans Stenzel

Der „Reforger-Krieg“ war gottlob nur ein lauter Krach – Teil 1

Der „Reforger-Krieg“ war gottlob nur ein lauter Krach – Teil 1

NATO-Prominenz beim Manöver am Südufer des Mains:
Generalsekretär Brosio und General Westmoreland

R o ß s t a d t. Krieg in gottlob nur angedeuteter Form spielte sich gestern vormittag im Maintal von Roßstadt nach Norden in Richtung Talränder zwischen Stettfeld und Staffelbach ab, als die erste amerikanische Infanterie-Division im Rahmen des NATO-Manövers „Reforger“ den Auftrag hatte, den aus „Orangenland“ eingedrungenen Gegner, der das Gebiet nördlich des Mains zwischen Bamberg und Haßfurt erreicht hatte, nach der Bildung eines Brückenkopfes zurückzuwerfen und die „international anerkannten Grenzen“ wiederherzustellen. Neben einem eindrucksvollen militärischen Schauspiel war auch die Teilnahme höchster NATO-Vertreter von Bedeutung.

    Auf der Stahlrohrtribüne, die unmittelbar am Flußufer errichtet worden war, hatte gegen 10 Uhr NATO-Generalsekretär Brosio, US-Oberkommandierender General Westmoreland, Vier-Sternegeneral Polk, der Generalinspekteuer der Bundeswehr, General de Maziére, und weitere rund 50 Generäle aus den NATO-Ländern Platz genommen. Neben Fernsehen und Wochenschau waren rund 150 Journalisten erschienen, um diesen gigantischen Aufmarsch zum Abschluß des seit Wochen laufenden Manövers in Wort und Bild festzuhalten. Aus allen umliegenden Gemeinden und Städten waren die Bewohner herbeigeeilt, um sich dieses Schauspiel nicht entgehen zu lassen.

Die Flur wurde niedergewalzt

    Roßstadts Bürgermeister Hr. Wirth brauchte nicht um einen 80prozentigen Manöverschaden auf den Feldern seiner Gemeindeflur zu bitten. Tausende von Fahrzeugen hatten schon in den letzten Tagen dafür gesorgt, dass die Felder auf der südlichen Mainseite niedergewalzt worden waren. Sein Kollege von der anderen Seite, Bgm. Fritz Weschenfelder aus Stettfeld, der neben Landrat Walter Keller, Bgm. Alfons Höfner, Amtmann Kampmann und zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auf der Tribüne saß, konnte mit zusehen, wie im Verlauf der Übung nicht nur der Berg im Osten der Gemeinde in Flammen aufging, sondern wie auch seine Flur von den Fahrzeugen der Divison umgepflügt wurde.

    Die erste US-Division mit Ihrem Heimatstandort in Fort Raily in Kansas trägt um ihr Wappen mit der großen roten 1 den stolzen Spruch „No mission too difficult, no sacrifice too great – Kein Auftrag zu schwierig, kein Opfer zu groß“. Nun, man muß als Manövergast der siebziger Jahre sagen, daß die Technik dem Soldaten viel abnimmt.  Die Opfer für derartige Übungen, um an den Wahlspruch der Division zu erinnern, werden ja von den Steuergeldern der Bürgern in den NATO-Ländern gebracht. Daß dabei Millionen aufgewendet werden müssen, ist selbstverständlich, wenn man allein bedenkt, welche Unmengen von Treibstoffen durch die Fahrzeuge verbraucht werden.

    Von der Stahlrohrtribüne rollte dann das Geschehen ab. Brigardegeneral Mitchell erklärte den ganzen Manöververlauf und stellte den Besuchern einzelne Fahrzeuge, Waffen und Geräte vor.

Zum 2. Teil von: Der „Reforger-Krieg“ war gottlob nur ein lauter Krach

Hassfurter Tagblatt vom 20. Oktober 1970

Quelle: Hassfurter Tagblatt

Der “Reforger-Krieg” war gottlob nur ein lauter Krach – Teil 2

Der “Reforger-Krieg” war gottlob nur ein lauter Krach – Teil 2

Zum 1. Teil von: Der „Reforger-Krieg“ war gottlob nur ein lauter Krach

Wilde Hornissen im Angriff

    Mit einem Starfighter-Angriff der „Royal Canadian Air Force“ auf die Höhen nördlich es Tales begann die Übung. Gewaltige Detonations-Darstellungen, die durchaus den Eindruck von Napalm-Bomben erweckten, riefen Brände und dicke Rauchwolken am Talhang hervor. Immer wieder stürzten sich die Düsenmaschinen in rasendm Flug auf den „Orangen“-Feind. Der Lärm in der Luft wurde noch durch Krachen am Boden ergänzt. Aus den Uferböschungen, aus dem Main selbst und aus den Feldern jenseits des Flusses stiegen die „Einschläge“ von Artillerie empor, mit denen man das Übesetzten der Division vorbereitete.

    Wie wilde Hornissen stürzten sich dann Kampfhubschrauber vom Typ „Cobra, die erstamls in Europa vorgestellt wurden, auf den imaginären Feind. Auch der Beobachtungshubschrauber „Kiowa“, eine Neukonstruktion, wurde in Aktion gezeigt. Die Art des unmittelbaren Hubschraubereinsatzes in der Kampflinie ist neu und wurde von den Amerikanern vornehmlich in Vietnam erprobt.

Eine Brücke in 17 Minuten

    Mit der Durchquerung des Flusses schafften Amphibienpanzer den ersten Brückenkopf, während aus Hubschrauber Mannschaften abgesetzt wurden. Ein Schwimmpanzer faßt neben der Besatzung noch neun Soldaten, die mit Infanteriewaffen ausgerüstet sind. Augenblicke später begannen die Spezialfahrzeuge in den Fluß zu rollen, um den Brückenschlag zu beginnen. Gleichzeitig bezogen Luftabwehreinheiten ihre Stellungen an beiden Ufern.

    Nach 17 und 22 Minuten waren die Brückenköpfe fertiggestellt, so daß das eigentliche Übersetzen der Division beginnen konnte. An der Spitze rollten M-60-Panzer auf die rechte Mainseite und nahmen die gegnerischen Stellungen unter Beschuß.

    Mit einer kurzen Darstellung der Möglichkeiten des Einnebelns wurde bekanntgegeben, daß die Kompanie in der Lage sei, eine Fläche von 24 qkm zu vernebeln.

    Zum Schluß des Manövers stellten sich die Generäle Westmoreland und de Meziére den Fragen der Journalisten, während der „NATO-Zivilist“ Brosio bescheiden im Hintergrund und fast kaum beachtet blieb. Westmoreland brachte zum Ausdruck, daß es sich zwar um ein NATO-Manöver gehandelt habe, die Amerikaner jedoch den Hauptanteil der Truppe gestellt hätten. Man habe außerdem die kriegsmäßige Darstellung auf die beschränkten Möglichkeiten reduzieren müssen, die ein besiedeltes Gebiet zulasse.

Hassfurter Tagblatt vom 20. Oktober 1970

Quelle: Hassfurter Tagblatt

Generalprobe für einen eindrucksvollen Mainübergang – Teil 1

Generalprobe für einen eindrucksvollen Mainübergang – Teil 1

Am Montag Höhepunkt des amerikanischen Manövers bei
Dippach und Roßstadt – Größter militärischer Aufmarsch

R o ß s t a d t  –  D i p p a c h. Der große Aufmarsch der Panzerverbände, der Infanterieeinheiten und anderer Truppen, der sich gestern bei starken Hubschrauber-Attacken und unter Einsatz von mehreren Düsenjägern der US-Air Force im Raum Dippach, Roßstadt und Stettfeld vollzog, war für die rund 30 000 beim Natomanöver „Reforger II“ eingesetzten Soldaten die letzte große Generalprobe für den eigentlichen Brückenschlag am Main, der für Montag um 9.30 Uhr in Fortsetzung der Kampfhandlungen in den Coburger Raum und nach Grafenwöhr vorgesehen ist.

    Auf der großen Stahlrohrtribüne, die zwischen den beiden Übergangsstellen unmittelbar am Main aufgestellt wurde und die rund 500 Personen einen Sitzplatz bietet, saßen gestern zahlreiche US-Soldaten, die mit Omnibussen antransportiert worden waren und die an großen Schautafeln vor dem Beginn des eigentlichen Übersetzungsmanövers mit der Lage im Raume Hassfurt und Bamberg vertraut gemacht wurden. Den US-Angehörigen und ihren Offizieren wurden dabei sämtliche Fahrzeuge, Panzer und Handfeuerwaffen vorgestellt, die während dieses großen Manövers zum Einsatz gelangen.

    Am Montag werden auf dieser Tribüne zahlreiche Gäste aus dem NATO-Raum Platz nehmen, um so in unmittelbarer Nähe den Ablauf des Brückenschlags über den Main verfolgen zu können, während die Divisions-Kommandeure auf einem Turm das Geschehen verfolgen können. Da Parkplätze für ca. 500 Fahrzeuge und rund 30 Omnibusse angelegt worden sind, dürften mehr als 1000 Beobachter zu diesem militärischen Schauspiel erwartet werden, das gestern auch bereits von hohen Offizieren der Bundeswehr in seinem impossanten Ablauf verfolgt werden konnte.

Zum 2. Teil von: Generalprobe für einen eindrucksvollen Mainübergang

Hassfurter Tagblatt vom 17. Oktober 1970

Quelle: Hassfurter Tagblatt