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Schlagwort: Reparatur

M561 Carrier weiter zusammengebaut – Bremsleitungen fehlen

M561 Carrier weiter zusammengebaut – Bremsleitungen fehlen

Mittlerweile habe ich die Kardanwelle wieder ausgebaut, das Kugellager und das Gummilager gedreht und wieder eingebaut. Die Kreuzgelenke sind verbaut und auch das Lenkgestänge ist drin.

Kleinere Probleme hatte ich bei der Gängigkeit der Lenkung. Während die eine Seite spielend einfach zu lenken war, war die andere Seite relativ schwergängig. Ich baute einfach mal das Gestänge für die Querlenkstange ab und probierte es dann aus. Lenkgetriebe ging sehr einfach, hier konnte der Fehler nicht liegen. Bremstrommel von rechts nach links und umgekehrt bewegt, ging auch ganz einfach. Alles wieder mit einander verbunden – gleicher Fehler wie vorher. Diese Problematik war scheinbar schon immer an dem Carrier, da ich ja alles genau so eingebaut habe wie ich es ausgebaut hatte. Es hat sich beim Lenkeinschlag auf die eine Seite „entspannt“ und beim lenken auf die andere Seite hat es sich „gezwickt“. Also irgend etwas hat sich nicht gleichmäßig bewegt bzw. nicht sauber gedreht. Die Lösung war relativ einfach: ich musste am Lenkbock (siehe Bilder – linker Bock) an einer Schraube zirka 2,3 mm unterlegen. Durch das Unterlegen lässt sich die Lenkung nun ganz einfach drehen – eine saubere Sache.

Hier ein paar Bilder vom heutigen Zustand (28.04.2011):

Kreuzgelenk für Antriebswelle M561 montiert

Kreuzgelenk für Antriebswelle M561 montiert

Mittlerweile habe ich auch die Kreuzgelenke für die Antriebswellen montiert und wieder „verschweißt“. Nachdem alles mit Schwarz (RAL 9005) lackiert war, habe ich die kleinen Nadeln in die Gelenke wieder eingesetzt. Die Sicherungsringe habe ich poliert, so dass diese wieder einfach in die Nut der Hülsen flutschen.

Nun ganz einfach: Alle Hülsen vom Kreuzgelenk abnehmen und Kreuzgelenk in die Antriebswelle legen (siehe Bilder). Anschließend seitlich beide Hülsen mit etwas Druck eindrücken und mit dem Schraubstock zusammenpressen. Da die Hülsen weiter rein müssen als nur bis zur Aussenkante der Antriebswelle, habe ich den Schraubstock wieder aufgedreht und zwischen der Hülse und dem Schraubstock eine Unterlegscheibe eingelegt. Dann wieder zugedreht und soweit die Hülse reingedrückt, bis ich die Sicherungsringe in die Nut eindrücken konnte. Da noch die beiden anderen Hülsen montiert werden mussten und ich das genaue Maß brauchte, habe ich die Hülsen draufgesteckt und an das spätere Gegenstück (Steckwelle) geschraubt. Nun konnte ich die beiden Hülsen miteinander durch einen Schweißpunkt verbinden. Schweißpunkt mit der Drahtbürste gesäubert und in ein paar Tagen wird die Grundierung noch mit schwarz überlackiert.

Hier die Bilder von der Aktion:

Gama Goat M561 wird wieder zusammengebaut

Gama Goat M561 wird wieder zusammengebaut

Heute habe ich endlich wieder etwas an dem Carrier bzw. an den Teilen vom Carrier machen können. Ich habe einiges wieder zusammengebaut wie z.B. Stehbolzen reingedreht, Kugelkopf am oberen und unteren Querlenker angeschraubt und so weiter und so weiter. Hohlraumversiegelung habe ich bei den Querlenker auch schon erledigt, da ist mehr als genug drin. Hier sollte rostmäßig nichts oder nicht viel passieren.

Morgen, also am Samstag, bekomme ich den Carrier vom Sandstrahlen zurück. Dann werde ich mich über das große Teil machen, hier werde ich eine EP-Grundierung draufmachen und anschließend alles grün lackieren. Wahrscheinlich nehme ich das CARC 383, aber evtl. auch das dark green.

Hier ein paar Bilder von Heute:

Starter in Gama Goat M561 eingebaut

Starter in Gama Goat M561 eingebaut

Nun habe ich endlich einen teilweise defekten Anlasser bekommen und heute das Teil eingebaut.

Ich hatte eigentlich bereits einen guten Starter für mein Gama Goat, aber der war komischerweise länger als mein alter Anlasser. Scheinbar ist es so, dass verschiedene Anlasser beim M561 verbaut wurden. Mein alter Anlasser hat u.a. die Bezeichnung Typ 175, der damals angeschaffte Anlasser hat die Bezeichnung Typ 190 und ist eben länger (ganze 14 mm). Na ja, nun habe ich wie gesagt einen zweiten Typ 175 der eine defekte Magnetspule, ein defektes Ritzel und teilweise eine defekte Wicklung hat. Aber zum hin- und herbewegen in den nächsten Monaten wird der genügen, dann wird der Traktor komplett zerlegt (wie jetzt im Moment der Carrier).

Vor dem Einbau des Anlassers habe ich natürlich den Magnetschalter getauscht, das Ritzel ersetzt und die Kontakte im Anlasser gereinigt. Schon beim ersten Startversuch ist der Motor gelaufen, selbst nach häufigen starten ist er angesprungen. Ich hoffe nur, dass ich keine Probleme mit der Wicklung habe, da der ein oder andere Kontakt nicht mehr der Beste ist.

Trotz alle dem bin ich noch auf der Suche nach einem (wenn möglich) neuen Anlasser bzw. Starter. Hier die Beschreibung.

Hier die Bilder vom Anlasser:

Gama Goat M561 Bremse zerlegt

Gama Goat M561 Bremse zerlegt

Nachdem der Carrier komplett zerlegt ist und das meiste nun beim Sandstrahlen ist, habe ich mich über die Bremsen des Carriers gemacht. Die Besonderheit beim Gama Goat M561 sowie dem M792 (Ambulance) ist ja, das die Bremtrommeln immer „Überdruck“ haben. Das heist, dass vom Motor ein bestimmter Luftdruck in die Bremstrommeln gedrückt wird. Daher ist an der Bremse ein bremschlauchähnlicher Schlauch. Das soll das Eindringen von Wasser verhindern.

Die Bremsen von meinem Gama Goat sind total ölverschmiert, daher mache ich so ziemlich alles neu was die Bremsen betrifft. Die Bremsbeläge sind verölt – kann ich eigentlich wegwerfen. Die Radbremszylinder sind total versifft, müssen unbedingt neu rein (Radbremszylinder habe ich einige in den USA bestellt, habe ich sehr viele da). Die Bremstrommel ist top, die muss ich nur säubern.

Hier die Bilder von der Bremse:

Neue Bremsleitungen und Elektrik für M416 A1

Neue Bremsleitungen und Elektrik für M416 A1

Vor einigen Tagen habe ich mit den Bremsleitungen und der Elektrik an meinem M416 A1 Hänger angefangen. Die alten Bremsleitungen habe ich ausgetauscht, da diese etwas angerostet waren. Auch die Radbremszylinder habe ich gewechselt, die waren richtig fest (Kolben konnten nicht bewegt werden). Der Hauptbremszylinder ist der Alte, bei dem ist alles in Ordnung. Nun muss ich bremsentechnisch nur noch die Einstellung der Bremsbacken machen, dann ist von der Bremse her alles erledigt.

Den hinteren Kabelbaum habe ich auch schon eingebaut bzw. befestigt und natürlich auf Funktion geprüft (man weis ja nie).

Morgen wird die Unterseite der Hängerwanne mit einem schwarzen Dickschichtlack lackiert und die Bremsbacken justiert.

Hier ein paar Bilder:

M416 A1 Hänger wird zusammengebaut

M416 A1 Hänger wird zusammengebaut

Leider hatte ich in den letzten Wochen relativ wenig Zeit etwas zu schreiben, aber Heute gibt es wieder ein paar Informationen.

Vor zwei Tagen hatte ich den Rahmen des Hängers mit der Deichsel usw. verschraubt. Nachdem ich fertig war merkte ich, dass sich der Rahmen durch das Verschrauben hinten links zirka 2 cm nach oben „verzogen“ hatte. Ich habe dann einfach alle Schrauben nochmal geöffnet und den Rahmen auf einen geraden Untergrund geschraubt (mit Schraubzwingen) und anschließend alles wieder festgezogen. Zum Glück habe ich einen schweren Schweißtisch, der zudem auch noch gerade ist. Somit war es kein Problem – nun passt alles.

Heute habe ich die Achse, die Rückleuchten, die Auflaufbremse und weitere Kleinteile angebaut sowie den hinteren Kabelbaum eingezogen. Auch die Wanne wurde heute grün lackiert. Die nächste Aktion ist der Einbau des Handbremsseils sowie die Verlegung neuer Bremsleitungen.

Hier ein paar Bilder von Heute:

Gehäuse für Auflaufbremse wurde sandgestrahlt

Gehäuse für Auflaufbremse wurde sandgestrahlt

Heute habe ich von einem Bekannten das Gehäuse für die Auflaufbremse zurück bekommen. Er hatte das Teil am Freitag mitgenommen um es in seiner Firma (Großindustrie) sandstrahlen zu lassen. Das Ergebnis ist extrem gut. Zuerst dachte ich, das Teil ist mit einer silbernen Farbe überzogen. Allerdings ist es tatsächlich so, dass das Metall total blank ist und sofort beschichtet bzw. grundiert werden muss.

Hier die Bilder von dem Teil:

Der TÜV war heute auch da, mein Reo musste getüvt werden. Natürlich war das kein Problem, der neue Aufkleber wurde geklebt.

M416 A1 Hängerwanne ist vom Sandstrahlen zurück

M416 A1 Hängerwanne ist vom Sandstrahlen zurück

Vor zwei Tagen hatte ich meine Hängerwanne zum Sandstrahlen gefahren, heute habe ich die Hängerwanne wieder abgeholt.

Also das mit dem Sandstrahlen ist wirklich eine feine Sache. Ich hätte wahrscheinlich Tage benötigt um den alten Lack herunter zu bekommen. Mit dem Sandstrahlen ging das sehr schnell und die Wanne ist bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr sauber.

Morgen werden sämtliche Teile des Hängers mit einer 2K-Grundierung grundiert. Die Teile werde ich dann wahrscheinlich 5 – 7 Tage hängen lassen, so dass alles schön trocken wird.

Hier einige Bilder von Heute:

M416er Deichsel wird geschweißt und Hängerwanne wird entlackt

M416er Deichsel wird geschweißt und Hängerwanne wird entlackt

Heute habe ich die beiden U-Profile der Deichsel wieder verschweißt und die Schweißnähte abgeschliffen sowie grundiert. Wie man auf einem Bild sehen kann, muss ich innen nachgrundieren, da durch die Wärme die Grundierung abging. Aber ich denke das ist kein Problem, das werde ich mit einer Lanze machen ähnlich wie beim Hohlraumversiegeln.

Anschließend war dann erst mal mein Reo dran, da ich im August TÜV machen muss und die Hupe nicht funktioniert hat. Scheinbar ist irgendwo einen Kabelbruch, da ich beim direkten ansteuern mit einem anderen Kabel die Hupe betätigen kann. Also: neues Kabel rein – nun ist wieder alles okay und ich hoffe, dass es beim tüven kein Problem mit anderen Dingen gibt (ist ja immer so eine Sache mit dem TÜV).

Dann machte ich mich über die Wanne meines M416ers. Ich habe diverse Bohrungen (ehemals für Nummerschild usw.) zugeschweißt und verschliffen. Anschließend habe ich mal versucht, wie es mit der „Wärmebehandlung“  funktioniert. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass sich die Wanne durch die Hitze werfen könnte, also ein Frosch rein geht. Wahrscheinlich lasse ich daher die Wanne sandstrahlen …

Bilder von Heute: