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Schlagwort: Differenzial

Mittelachse Gama Goat M561 zerlegt

Mittelachse Gama Goat M561 zerlegt

Da der Carrier so ziemlich fertig ist habe ich die Mittelachse zerlegt. Das Differenzial werde ich durch ein neues Differenzial ersetzten, da das „alte“ Differenzial tropft. Das neue Differenzial ist noch original verpackt, also nagelneu. Der Achskörper, Stoßdämpfer, Antriebswellen, Bremstrommeln und weitere Kleinteile werden mit Sand gestrahlt und anschließend lackiert. Achskörper und Stoßdämpfer werden grün. Differenzial, Antriebswellen und Bremsleitungen werden seidenmatt schwarz lackiert.

Die Bremse muss komplett gemacht werden. Also neue Bremsbeläge, neue Radbremszylinder und Bremsleitungen prüfen bzw. säubern.

Die Bilder von Heute:

Einbau der Achse und des Differenziales am Gama Goat M561

Einbau der Achse und des Differenziales am Gama Goat M561

Mittlerweile habe ich einiges an die Carrier-Wanne wieder angeschraubt.

Folgendes ist schon verbaut:

  • Differenzial
  • oberer Achskörper
  • unterer Achskörper
  • komplettes Lenkgestänge
  • Lenkgetriebe und Lenkbock
  • elektrische Leitungen
  • und einige weitere Kleinigkeiten

Morgen werde ich die Kardanwelle nochmals ausbauen, da ich dummerweise das Kugellager für die Kardanwelle um 180 Grad verdreht eingebaut habe. Auch das Gummilager muss gedreht werden. Heute habe ich die Kreuzgelenke für die Kardanwelle wieder zusammengebaut und verschweisst, die werden dann auch verbaut. Die Lenkstange neben der Kardanwelle wird auch eingebaut sowie die beidseitigen Radnaben. Radlager einfetten, Radnaben drauf und Mutter anziehen. Ich hoffe ich bekomme das in den paar Stunden morgen alles hin.

Hier ein paar Bilder von Heute:

Endlich erledigt, das Rucken am Lenkrad ist weg

Endlich erledigt, das Rucken am Lenkrad ist weg

Also das mit dem Lenkspiel war nicht das Problem, sondern ein Kreuzgelenk und eine Auswirkung, die ich in dieser Form nicht kannt und mir auch nicht vorstellen konnte.

Heute tauschte ich einfach nur die linke Antriebswelle aus und machte am Lenkgetriebe gar nichts. Mit einem Mal war das Rucken und Knacken weg. Als ich beim kreisfahren den Allradantrieb einschaltete, hatte ich wieder das Rucken am Lenkrad. Nach langem hin und her und langem rätzeln habe ich einfach mal den deutschen Mutt-Guru Josef Gottswinter angerufen, der sich extrem gut mit Mutts auskennt. Er meinte, dass dieses Rucken auf festem Untergrund ganz  normal ist (allerdings nicht gesund für die Kreuzgelenke). Auf Schotter oder auf einer Wiese taucht dieses Rucken nicht auf, da der Antrieb auf losem Untergrund Schlupf hat – so Josef Gottswinter. So fuhr ich mit Ralf in Westheim zum Sportheim und drehte dort auf dem Gras- und Kieselparkplatz über 10 Kreise mit eingeschalteten Allrad. Und siehe da – das Rucken war weg.

So einfach kann es manchmal sein, hätte ich mir nie im Leben vorstellen können, dass es an so etwas liegen könnte …

Hier ein paar Bilder von Heute:

Mein Mutt ruckte am Lenkrad

Mein Mutt ruckte am Lenkrad

Heute bin ich meinen Jeep wieder einmal spazieren gefahren. Als ich zu meinem Schrauberkollegen Ralf fuhr, hatte ich plötzlich 500 Meter vor der Ortschaft Westheim ein komisches Rucken am Lenkrad. Mir blieb fast das Herz stehen. Ich rollte in den Ort rein und fuhr weiter zu Ralf, der im Moment übrigens auch an seinem M151 A2 herumschraubt. Bei Ralf angekommen begutachteten wir erst ein mal seinen Mutt. Auch Bernhard war da und berichtete vom endlich gefundenen „Fehler“ an Ralfs Fahrzeug. Der Mutt raunzte ohne Ende. Wir hatten schon 3 verschiedene Differenziale drin – es hatte sich nichts geändert. Leztendlich war es die hintere Kardanwelle, die eine Unwucht hatte. Die Unwucht war auf der Hebebühne bei eingelegtem Gang und etwas Gas gut zu sehen. Wahrscheinlich kommt diese Unwucht vom heben des Jeep mit einem Stapler bei der US Army.

un fuhr ich auf Ralfs Hof einmal rechts im Kreis – alles okay. Als ich jedoch zwei Mal links im Kreis fuhr, hatte ich vorne rechts ein gewisses Rumpeln. Ich dachte das Radlager ist defekt. Auf der Hebebühne angekommen, liesen wir meinen Mutt freischwebend mit 50 mls/h laufen und es rumpelte wieder vorne rechts. Wir haben dann auf beiden Seiten einfach die Radlager, Antriebswellen, die vordere Kardanwelle und das vordere Differenzial ausgebaut. Die Radlager sind so weit okay. Alles schön eingefettet, eingebaut und Kronenmutter wieder mit einem Splint gesichert. Im Endeffekt ist es scheinbar so, dass entweder das Differenzial oder die rechts Antriebswelle defekt ist.

Da wir dann schon 22:00 Uhr hatten, machten wir für heute dann mal Feierabend. Morgen um 14:30 Uhr wird ein anderes Differenzial sowie die Antriebswellen und die vordere Kardanwelle eingebaut.

Foto hatte ich dummerweise nicht dabei – aber morgen beim Einbau …